Archive for the ‘ Vortragsreihen ’ Category

Ein Wettbewerbsaufruf aus Deutschland – dem „Land der Ideen“

Ende Januar erreichte unsere zweite Firma “vergangenes verorten” der Aufruf, am Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2016 teilzunehmen. Veranstalter des Wettbewerbs sind die von der Bundesrepublik und dem BDI gegründete Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank.

Der Wettbewerb richtet sich laut Wettbewerbsbroschüre ausdrücklich auch an Firmen.

„Ausgezeichnet werden Projekte und Ideen, die den Mehrwert und das Potenzial gemeinschaftlichen Handelns für die Zukunft Deutschlands aufzeigen“, so der Broschürentext. „Die Idee/das Projekt sowie das Engagement der Menschen dahinter haben Vorbildcharakter und inspirieren auch andere, ihre Ideen zugunsten der Zukunftsfähigkeit Deutschlands umzusetzen.“

Warum man an dem Wettbewerb teilnehmen sollte, diese Antwort bleibt der Flyer nicht schuldig: Hilfe bei der Öffentlichkeitsarbeit wird angeboten, genauso wie das „Gütesiegel für Innovation“, das jeder Gewinner bekomme. Kontakt zu anderen Wettbewerbsteilnehmern wird als Anreiz ebenfalls genannt.

Nicht zu vergessen ist eine Preisverleihung, um den „Gewinn“ (also die o.g. Hilfe bei der Öffentlichkeitsarbeit, eine Plakette mit dem Namen „Gütesiegel der Innovation“ und Kontakt zu Mitwettbewerbern) angemessen zu feiern. Für diesen Anlass stellen die Wettbewerbsveranstalter klare Vorgaben auf: „Zur Preisverleihung im Rahmen einer von Ihnen geplanten Veranstaltung werden ein Repräsentant der „Standortinitiative Deutschland – Land der Ideen“ und ein Repräsentant des langjährigen Förderers Deutsche Bank vor Ort sein, um Ihre Idee in einer Laudatio zu würdigen. […] Die Durchführung der Veranstaltung im Jahr 2016, mit integrierter Preisverleihung durch den Partner Deutsche Bank, ist Voraussetzung zur Teilnahme am Wettbewerb. […] Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Sie bei der Durchführung Ihrer Veranstaltung nicht finanziell unterstützen können.“

Vortrag zum Thema “Digitale Vermittlung” in Bergen-Belsen

Am 4. und 5. Dezember 2015 nahm die Geschichtsmanufaktur an der Tagung “Digitale Wege gehen? Vom Add-On zur digitalen Lernumgebung in Gedenkstätten und Erinnerungsorten” in der Gedenstätte Bergen-Belsen teil. Diskutiert wurden spannende Fragen nach dem angemessenen Umgang mit digitalen Medien in historischen Umgebungen, die keinen (reinen)  musealen Charakter aufweisen, sondern als Gedenkstätten an die Verbrechen der NS-Zeit erinnen. Wo liegen hier die Möglichkeiten und Chancen, neue Zeilgruppen mittels Apps undoder  Multimediaguide zu erreichen? Wie kann man seine momentanen Besucher (besonders Schülergruppen) in die praktische Quellenarbeit einbeziehen?

Neben theoretischen Diskussionen wurden auch vier praktische Beispiele aus unterschiedlichen gedenkstätten vorgestellt. Die Geschichtsmanufaktur war eingeladen, in diesem Zusammenhang einen Vortrag zur von der Geschichtsmanufaktur konzipierten App der Dortmunder Mahn- und Gedenkstätte Steinwache zu halten. Die Präsentation zum Vortrag finden Sie hier: prezi

Geschichtsmanufaktur erstellt eine Machbarkeitsstudie & schult Museumsmoderatoren

Bereits im Sommer 2014 hat die Geschichtsmanufaktur die heimatvereingeführten Museen der Städte Schmallenberg und Bad Berleburg besucht und eine Bewertung der Situation der Museen vor Ort im Bezug auf die museumspädagogische Aufstellung der Häuser vorgenommen. Nach Ortsterminen in allen Häusern und gründlichen Gesprächen mit den Kulturbüros der Städte Schmallenberg und Bad Berleburg wie auch den Heimatvereinen wurde von der Geschichtsmanufaktur ein Konzept entwickelt, die personelle Situation der Museen vor Ort aufzuwerten und neue Mouseumsmoderatoren zu schulen.

In einer mehrwöchigen Schulung hat die Geschichtsmanufaktur 2015 schließlich 16 neue Museumsmoderatoren ausgebildet. In mehreren Workshops arbeiteten sich die Teilnehmer in die Kunst der Museumsmoderation ein und entwickelten unter Anleitung der Geschichtsmanufaktur museumspädagogische Konzepte für die zahlreichen Museen der beiden Städte. Gefördert wurde das Projekt im Rahmen der Kulzurentwicklungsplanung im ländlichen Raum vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.

Eine der von der Geschichtsmanufaktur geschulten Museumsmoderatoren wurde sogar schon von der Presse besucht. Hier gehts zum Artikel. Und hier ist es auch nochmal zu sehen:

 

 

Geschichtsmanufaktur kuratiert die Ausstellung “Ausgepackt – Die Glas- und Keramiksammlung des Emschertal-Museums”

Vom 21.6.2015 bis zum 17.1.2016 zeigt das Emschertal-Museum in Herne die von der Geschichtsmanufaktur kuratierte Sonderausstellung “Ausgepackt – Die Glas- und Keramiksammlung des Emschertal-Museums”.

Gezeigt werden die Hightlights des Museumssammlung: Von der Jungsteinzeit bis in die jüngste Vergangenheit lässte sich die spannende und abwechslungsreiche Geschichte der Werkstoffe Glas und Keramik verfolgen.

  • Einblick in die Ausstellung

 

Oberbürgermeister Sierau und Rabbiner Apel weihen die QR-Code-Stelen von vergangenes verorten ein

Gestern, am 19.3.2015 fand auf dem Dortmunder Ostfriedhof mit einer kleinen Feier die Einweihung von fünf neuen QR-Code-Stelen statt. Den Inhalt hinter den Codes haben wir gemeinsam mit zwanzig Jugendlichen der Ricarda-Huch-Realschule erstellt. Die Stelen stehen auf dem jüdischen Gräberfeld des Ostfriedhofs und informieren den interessierten Smartphone-Nutzer über das Leben von vier jüdischen Dortmundern, die am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts hier lebten sowie auch über die Geschichte des Mahnmals für die Opfer des Holocaust.

Wir freuen uns sehr, dass zu unserer Einweihungsfeier Oberbürgermeister Ullrich Sierau erschien, sowie auch Rabbiner Avichai Apel, der Geschäftsführer der Jüdischen Kultusgemeinde Groß-Dortmund Leonid Chraga, die stellvertretende Schulleiterin der Ricarda-Huch-Schule Frau Ute Höltke gemeinsam mit Ralf Symior, einem Lehrer der genannten Schule, der uns in unserem Vorhaben ebenfalls immer unterstützte, der Ehrenvorsitzende der Werbegemeinschaft Kaiserstraße Arnold Vogt und natürlich der Geschäftsführer der Dortmunder Friedhöfe Uli Heynen. Ganz besonders schön war es, dass auch viele der Jugendlichen erschienen, die die Inhalte der QR-Codes so schön erstellt haben.

Auch die Presse war zugegen, so freuen wir uns über einen Beitrag in der WDR-Lokalzeit, der nun für einige Tage in der WDR-Mediathek zu sehen ist. Außerdem waren Ruhrnachrichten und Stadtanzeiger zugegen, sowie die Pressestelle der Stadt Dortmund.

QR-Code am Schüchtermann-Denkmal

Wir freuen uns sehr, dass wir mit vergangenes verorten eine weitere QR-Code-Stele in Dortmund plazieren konnten. Diesmal am Denkmal des Dortmunder Industriellen Heinrich Schüchtermann.

Modellprojekt der Landesregierung

Im Sommer 2014 hat die Geschichtsmanufaktur am Modellprojekt der “Kulturentwicklungsplanung im ländlichen Raum” mitgearbeitet. Für die Städte Bad Berleburg und Schmallenberg haben wir insgesamt elf Museen genauer unter die Lupe genommen und ein Konzept entwickelt, mit dem im kommenden Jahr für einige der Museen vor Ort neue Museumsführer ausgebildet werden können.

Hier gibts weiter Informationen zu dem Projekt und zu unserer Arbeit.

Die Geschichtsmanufaktur in Schmallenberg und Bad Berleburg

 

Orgainisation des Jahrestagung des BfK

Gemeinsam mit einigen anderen Firmen der Region Rhein-Ruhr organisiert die Geschichtsmanufaktur die Jahrestagung des Bundes freiberuflicher Kulturwissenschaftler am 17. und 18. April 2015 auf Zeche Zollverein in Essen.

Die Tagung richtet sich an alle selbstständig arbeitenden Kulturwissenschaftler. In ingesamt vier Workshops am Freitag und Samstag erarbeiten die Teilnehmer mit qualifizierten Coaches Strategien zur erfolgreichen Akquise, zum Fundraising und Netzwerken und klären Fragen zur beruflichen wie privaten Vorsorge.  Zwei Workshops (Akquise & Versicherung) richten sich an die Neulinge im Sektor der Selbstständigkeit, zwei Workshops (Fundraising & Netzwerken) sind für die “Alten Hasen” im Geschäft bestimmt.

Nähere Informationen folgen in Kürze

Stolpersteine in der App der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache

Im vergangenen Jahr haben wir für die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache Dortmund eine App konzipiert, die sowohl Informationen zur Steinwache bietet als auch den Nutzer via GPS zu den 15 wichtigsten Orten Dortmunds in der NS-Zeit leitet.

Wir freuen uns, diese App nun weiter ausbauen zu können. In Text und Bild werden wir ab Januar 2015 über die Schicksale von 100 Personen und Familien berichten, an die auf dem Dortmunder Stadtgebiet mit einem Stolperstein erinnert wird.

Der App-Nutzer kann sich direkt via GPS zu den einzelnen Stolpersteinen leiten lassen oder sich spontan per App über das Schicksal der Person informieren, an deren Stolperstein er gerade zufällig vorbei kommt.

Die App der Steinwache steht hier zum Download bereit:

iOS (Apple)

Android

Konzeptionen für die Ausstellung “200 Jahre Westfalen. Jetzt!”

Die Geschichtsmanufaktur übernimmt Konzeption und Aufbau des gesamten museumspädagogischen Umfelds der im August 2015 im Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) startenden Ausstellung “200 Jahre Westfalen”.

Zu unseren Aufgaben gehören folgende Teilbereiche:

  • Konzeption drei museumspädagogischer Programme (Erwachsene/Sek.II, Sekundarstufe I und Primarstufe). Alle Programme für Schulklassen orientieren sich eng am Colloquium der jeweiligen Jahrgänge.
  • Konzeption eines “Entdeckerhefts” für Familien. Das Heft wird gemeinsam mit einem Jugendbeirat entwickelt, der eigens für die Ausstellung eingerichtet wird. Die Leitung des Beirates obliegt Frau Christine Piepiorka (Leiterin des Kinder- & Jugendbeirats des Adlerturms) und Katharina Hülscher (Geschäftsführerin der Geschichtsmanufaktur).
  • Entwicklung eines unterhaltsamen Begleitprogramms für Exkursionen zu bedeutenden Orten Westfalens.
  • Mitgestaltung und -durchführung eines “Runden Tisches” für Lehrer.